10.12.2018

VersicherungsJournal: Wanderungsgewinne spiegeln sich in der Rentenversicherung

Zeit: Überdurchschnittliche viele Migranten im Niedriglohnsektor beschäftigt

09.12.2018

HB: Arbeitnehmer im Durchschnitt kürzer auf einer Stelle

08.12.2018

Spiegel: Doppelte Sozialbeiträge - CDU will Betriebsrentner entlasten

DLF: Bofinger - »Wir hätten den Mindestlohn deutlich stärker anheben können«

FAZ: Tom Krebs - Höhere Steuer auf Land und Kapital und 12 Euro Mindestlohn

07.12.2018

O-Ton Arbeitsmarkt: Hartz-IV-Empfänger machen 73 Millionen Euro Schulden bei den Jobcentern

06.12.2018

DGB: Diskussionspapier - Soziale Sicherheit statt Hartz IV

WiWo: BAföG-Förderhöchstsatz soll auf 850 Euro steigen

HB: DGB-Vorstand kritisiert Spahn-Vorstoß zu Krankenkassenreserven

IAQ: Erwerbsverlaufsmuster von Männern und Frauen mit Niedrigrenten

Freitag: Zahl der Arbeitslosen - Stolz auf was?

05.12.2018

HB: Der 21-Milliarden-Euro-Überschuss der Krankenkassen vermittelt ein verzerrtes Bild

Zeit: DGB will 1,6 Millionen Menschen aus Hartz IV holen

Spiegel:  Billiglöhner - Zahl der Arbeitsmigranten steigt auf 164 Millionen

BMG: Krankenkassen mit Überschuss von 1,9 Mrd. Euro im 1. bis 3. Quartal 2018

VersicherungsJournal: Zwei namentliche Sanierungsfälle bei den Pensionskassen

IAB: Arbeitsvolumen erreicht mit 15,64 Milliarden Stunden neuen Höchststand

04.12.2018

DIA: Sinkende Lohnquote hat Folgen für die Rente

FR: Schicksalsfrage Hartz IV

03.12.2018

BIAJ: Hartz-IV-Sanktionen - Statistik der BA widerspricht den FDP-Politikern Lindner und Vogel

DGB: Eine Arbeitswelt für alle - DGB-Vorschläge für einen inklusiven Arbeitsmarkt

BIAJ: Beschäftigte und Auszubildende - Insgesamt und aus nichteuropäischen Asylherkunftsländern

02.12.2018

WSI: 70 Jahre WSI – 70 Jahre arbeitnehmerorientierte Wissenschaft (pdf)

Tagesspiegel: Friedrich Merz - Aktien für die Altersvorsorge

WiWo: Was tun zwischen später Arbeitslosigkeit und Rente?

30.11.2018

PS: Zum Beispiel im »Zeit«-Interview - »Wer mehr arbeitet, hat weniger Geld«

Zeit: »Hartz IV hält Menschen von Arbeit fern«

RP: Deutsche machen 2,1 Milliarden Überstunden

SZ: Millionen Menschen arbeiten in Vollzeit zu Niedriglohn

Sozialbeirat: Gutachten zum Rentenversicherungsbericht 2018

HB: Rürup - Das Prinzip des »Förderns und Forderns« ist unverändert richtig

HB: »AKK« will bei Rente und Arbeitslosengeld nachbessern

29.11.2018

OLG Düsseldorf: Düsseldorfer Tabelle 2019

BIAJ: Arbeitsuchende, Arbeitslose, erwerbsfähige Leistungsberechtigte im November 2018

SZ: Jeder zweite Deutsche will weniger arbeiten

DESTATIS: Tarifverdienste im 3. Quartal 2018 - Plus 3,7 Prozent zum Vorjahresquartal

ihre vorsorge: 3,5 Millionen Geringverdiener werden entlastet

BIAJ: Hartz IV - Wie viele erwerbsfähige Leistungsberechtigte gelten noch als langzeitarbeitslos?

28.11.2018

O-Ton Arbeitsmarkt: Teilhabechancengesetz - Mindestens 571.000 Kandidaten für sozialen Arbeitsmarkt

DGB: Arbeitsbedingungen - Keine Entwarnung bei prekärer Beschäftigung

Bundeskabinett: Rentenversicherungsbericht 2018

Freitag: Hartz-IV-Debatte - Wer bietet mehr?

DESTATIS: Deutschland hat die zweithöchste Erwerbstätigenquote der EU

ihre vorsorge: Weit mehr als jeder Zweite über 60 arbeitet

VersicherungsJournal: Warum Mitarbeiter nicht in die bAV investieren

27.11.2018

BIAJ: Hartz-IV-Sanktionen in den Ländern im 10-Jahresvergleich Juli 2008 - Juli 2018

ihre vorsorge: Minijobs - Experten wegen Verdienstgrenze uneinig

FAZ: EU-Kommission will Binnenmarkt für Altersvorsorge schaffen

26.11.2018

VersicherungsJournal: Wann die Deutschen in Rente gehen

25.11.2018

Tagesspiegel: Hubertus Heil - »Nicht jede Mitwirkungspflicht bei Hartz IV aufheben«

24.11.2018

BIAJ: EUROSTAT - Armutsgefährdung vor und nach Sozialleistungen 2017

ND: Mattheis - Hartz IV überwinden heißt Hartz IV abschaffen

FR: Krankenkassen - 700 Millionen für Muttergeld

Berliner Zeitung: Jeder fünfte Arme in Deutschland lebt in feuchter Wohnung

23.11.2018

Gesundheitsausschuss: Schriftliche Stellungnahmen zum Fünften SGB-XI-Änderungsgesetz

BIAJ: Arbeitslosengeld-II- und Sozialgeld-Ausgaben bis Oktober 2018

ihre vorsorge: CDA - Wie die Plus-Rente funktionieren soll

22.11.2018

Spiegel: SPD-Chefin Nahles über Hartz IV - »Das System flößt Angst ein«

BIAJ: Jobcenter gE - Zuweisung und Ausgaben für SGB-II-Eingliederungsleistungen 2012 bis Oktober 2018

O-Ton Arbeitsmarkt: Langzeitarbeitslose - Nur jeder Zehnte erhält arbeitsmarktpolitische Förderung

LbAV: Der Arbeitgeberzuschuss bei Entgeltumwandlung ab 2019

RP: Wirtschaftsweise gegen Hartz-IV-Abschaffung

21.11.2018

FAZ: EuGH stärkt Recht von Flüchtlingen auf Sozialhilfe

Welt: Gabriel – SPD darf keine »Hartz-IV-Partei« werden

Versicherungsbote: Generali sieht sich schweren Vorwürfen durch Betriebsrentner ausgesetzt

Spiegel: »Plus-Rente« - CDU-Flügel fordert 25 Prozent mehr Rente für Bedürftige

WiWo: Hans-Werner Sinn - »Habecks Vorschlag hat nichts mit Hängematte zu tun«

20.11.2018

Zeit: Grundeinkommen frisst Hartz IV

SZ: Die SPD und ihre schmerzhafte Wurzelbehandlung

Spiegel: Rund 48.000 Rentner werden steuerpflichtig

ihre vorsorge: Ungleichheit bei Altersrenten gestiegen

BIAJ: Verteilung der SGB-II-Eingliederungsmittel 2019

19.11.2018

Welt: »Habecks Ansatz ist zu kurz gedacht«

ihre vorsorge: Weniger Renten mit Abschlägen

17.11.2018

ND: Vorsicht - Hartz-IV-Falle!

Welt: Nahles will Bürgergeld statt Hartz IV – weitgehend ohne Sanktionen

SZ: Altmaier - »Wir dürfen und werden Hartz IV nicht abschaffen«

FR: Eigenanteil für Pflegeheim steigt

BIAJ: Asylentscheidungen und Asylanträge bis Oktober 2018

16.11.2018

SZ: Grüne nehmen Hartz IV ins Visier

FAZ: Grüne planen Sozialfürsorge für 10 Millionen Bürger

15.11.2018

BIAJ: Das am 31. Dezember 2018 endende Bundesprogramm »Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt«

Tagesspiegel: Hartz IV - Ein Hilfesystem, das ausgrenzt, ist keine Hilfe

14.11.2018

openPetition: Erwerbsminderungsrente – Gleiches Recht Für Alle

DESTATIS: Datenreport 2018 – ein Sozialbericht für Deutschland

Zeit: Habeck will Hartz IV ersetzen

ihre vorsorge: Ausländer im Alter oft armutsgefährdet

Spiegel: Kassenchef fordert finanzielle Entlastung von Pflegebedürftigen und ihren Familien

13.11.2018

SZ: Schuldneratlas - Überschuldet, um zu wohnen

DESTATIS: Über 45 Millionen Erwerbstätige im 3. Quartal 2018

Berliner Zeitung: Bei jedem vierten Arbeitnehmer fällt die Pause aus

FAZ: Neues Familiengesetz - Mehr Hilfe für Alleinerziehende und ärmere Kinder

12.11.2018

Spiegel: SPD-Konzept für bezahlte Job-Pause - Milliarden für die Mittelschicht

BIAJ: Vom BMAS geplante Verteilung der Bundesmittel für SGB-II-Eingliederungsleistungen 2019

IAQ: Niedriglohnbeschäftigung 2016

ihre vorsorge: DRV kritisiert Spahn-Vorstoß zu Kinderlosen

DESTATIS: Stationäre Krankenhauskosten 2017 auf 91,3 Milliarden Euro gestiegen

11.11.2018

SZ: Die Magna Charta für die deutschen Arbeiter

10.11.2018

Spiegel: Sigmar Gabriel fordert Mindestrente für Geringverdiener

FR: Reform des Kinderzuschlags - Hilfe für Einkommensschwache

09.11.2018

FAZ: Betriebliche Altersversorgung - Die Renaissance der Unterstützungskassen

SZ: 100 Jahre deutsche Republik - Als der Traum Wirklichkeit wurde

Tagesspiegel: Warum die Rentenerhöhung gut ist

SWP: Spahn - Kinderlose sollen mehr für Pflege einzahlen

SZ: Bundestag beschließt Kindergelderhöhung

08.11.2018

StZ: Spahn macht Vorstoß bei Betriebsrenten

BIAJ: Stimmt das? - Höchste Armutsgefährdungsquote in Bremerhaven

BTDrs: RV-LVuStabG - Beschlussempfehlung und Bericht

BTDrs: Teilhabechancengesetz - Beschlussempfehlung und Bericht

Blickpunkt WiSo: Jobwunder? - Nein, die Agenda 2010 hat keine Arbeit geschaffen ...

VersicherungsJournal: Prognose der Rentensteigerung bis über 2020 hinaus

07.11.2018

SVR: JG 2018/19 - Vor wichtigen wirtschaftspolitischen Weichenstellungen

06.11.2018

BIAJ: Erwerbsfähige Leistungsberechtigte im Dezember 2017 nach bisheriger Hartz-IV-Dauer

AuS: Wortprotokoll der Anhörung zum RV-LVuStabG

AuS: Wortprotokollder Anhörung zum Teilhabechancengesetz

MAZ: Unterkunftskosten von Hartz-IV-Empfängern deutlich gestiegen

05.11.2018

Spiegel: Rente soll 2019 um mehr als drei Prozent steigen

WSI: Verteilungsbericht 2018 - Dauerhafte Armut und verfestigter Reichtum

DESTATIS: 87 Prozent der Tarifbeschäftigten erhalten 2018 Weihnachtsgeld

04.11.2018

aktuelle-sozialpolitik: Mindestlohn - Ein erneuter Vorschlags-Luftballon

HB: Arbeitgeber kritisieren Spahns Vorstoß bei fehlerhaften Krankenhausrechnungen

02.11.2018

BIAJ: Bundesprogramm »Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt« in Hamburg, Bremen und Berlin - Ausgaben und Beschäftigte

AuS: Schriftliche Stellungnahmen zum RV-Leistungsverbesserungs- und -Stabilisierungsgesetz

AuS: Schriftliche Stellungnahmen zum 10. SGB-II-ÄndG - Teilhabechancengesetz

01.11.2018

HB: Krankenkassen empört über Spahn – »Generalamnestie für falsche Rechnungen«

HB: Die Flexirente fristet ein Schattendasein

DESTATIS: Rund 2,4 Millionen Erwerbstätige wollten 2017 mehr arbeiten, knapp 1,4 Millionen weniger

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Rente und Grundsicherung

Hat das sinkende Rentenniveau überhaupt Auswirkungen auf das Risiko, im Alter eine Rente unterhalb der Grundsicherung zu erhalten? In der aktuellen Debatte mehren sich die Stimmen der »Nein-Sager«. Die Entwicklung der vergangenen Jahre spricht allerdings eine andere Sprache.

Um den durchschnittlichen Grundsicherungsbedarf im Alter (Kapitel 4 SGB XII) alleine mit dem Zahlbetrag der Rente decken zu können, werden benötigt ...

Zeit-
punkt (1)
Entgelt-punkte (2) Ver-
dienst-
posi-
tion
(bei 45 Bei-
trags-
jahr-
en) (3)
in Pro-
zent
Beitragsjahre in Abhängigkeit von der Verdienst-
position (3)
in Prozent
nach-
richt-
lich:
Rela-
tion SoHi-
Bedarf zu Netto-
StR (4)
100 75 66,7
Beitragsjahre
2018 [II] 28,8148 64,0 28,8 38,4 43,2 1:1,56
2018 [I] 28,7785 64,0 28,8 38,4 43,2 1:1,56
2017 [IV] 29,5463 65,7 29,5 39,4 44,3 1:1,52
2017 [III] 29,5463 65,7 29,5 39,4 44,3 1:1,52
2017 [II] 30,0296 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2017 [I] 30,0296 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2016 [IV] 29,6679 65,9 29,7 39,6 44,5 1:1,52
2016 [III] 29,6310 65,8 29,6 39,5 44,4 1:1,52
2016 [II] 30,7308 68,3 30,7 41,0 46,1 1:1,46
2016 [I] 30,6923 68,2 30,7 40,9 46,0 1:1,47
2015 [IV] 30,3147 67,4 30,3 40,4 45,5 1:1,48
2015 [III] 30,2379 67,2 30,2 40,3 45,4 1:1,49
2015 [II] 30,7602 68,4 30,8 41,0 46,1 1:1,46
2015 [I] 30,6426 68,1 30,6 40,9 46,0 1:1,47
2014 30,0273 66,7 30,0 40,0 45,0 1:1,50
2013 29,6546 65,9 29,7 39,5 44,5 1:1,52
2012 28,9066 64,2 28,9 38,5 43,4 1:1,56
2011 28,7282 63,8 28,7 38,3 43,1 1:1,57
2010 28,1391 62,5 28,1 37,5 42,2 1:1,60
2009 27,8275 61,8 27,8 37,1 41,7 1:1,62
2008 27,6667 61,5 27,7 36,9 41,5 1:1,63
2007 27,1735 60,4 27,2 36,2 40,8 1:1,66
2006 26,5572 59,0 26,6 35,4 39,8 1:1,69
2005 26,1435 58,1 26,1 34,9 39,2 1:1,72
2004 25,0944 55,8 25,1 33,5 37,6 1:1,79
2003 24,0017 53,3 24,0 32,0 36,0 1:1,87

(1) Bis 2014: am Jahresende - ab 2015: im letzten Monat des Quartals.
(2) Durchschnittsverdiener erwerben pro Jahr Beitragszahlung einen Entgeltpunkt.
(3) Erwerbslebensdurchschnittliche Entgeltposition bezogen auf das Durchschnittsentgelt der Anlage 1 zum SGB VI. In absoluten Werten waren dies im Jahr 2017 (pro Monat) nach vorläufigen Werten bei 100% 3.092 Euro, bei 75% 2.319 Euro und bei 66,7% 2.062 Euro.
(4) SoHi = Sozialhilfe; Netto-Standardrente = Rentenzahlbetrag nach 45 Beitragsjahren zu Durchschnittsentgelt (45 pEP).

Quelle: DESTATIS, DRV-Bund sowie eigene Berechnungen

Die Berechnungsgrundlagen

Zeit-
punkt (1)
AR KV-
Anteil
Rent-
ner
PV-
Anteil
Rent-
ner
(2)
AR
(Zahl-
be-
trag)
Durch-
schnitts-
entgelt (3)
SoHi-
Be-
darf (4)
EUR Prozent EUR
2018 [II] 31,03 8,30 2,80 27,59 37.873 795
2018 [I] 31,03 8,30 2,80 27,59 37.873 794
2017 [IV] 31,03 8,40 2,80 27,55 37.077 814
2017 [III] 31,03 8,40 2,80 27,55 37.077 814
2017 [II] 30,45 8,40 2,80 27,04 37.077 812
2017 [I] 30,45 8,40 2,80 27,04 37.077 812
2016 [IV] 30,45 8,40 2,60 27,10 36.187 804
2016 [III] 30,45 8,40 2,60 27,10 36.187 803
2016 [II] 29,21 8,40 2,60 26,00 36.187 799
2016 [I] 29,21 8,40 2,60 26,00 36.187 798
2015 [IV] 29,21 8,20 2,60 26,06 35.363 790
2015 [III] 29,21 8,20 2,60 26,06 35.363 788
2015 [II] 28,61 8,20 2,60 25,52 35.363 785
2015 [I] 28,61 8,20 2,60 25,52 35.363 782
2014 28,61 8,20 2,30 25,61 34.514 769
2013 28,14 8,20 2,30 25,19 33.659 747
2012 28,07 8,20 2,20 25,15 33.002 727
2011 27,47 8,20 2,20 24,61 32.100 707
2010 27,20 7,90 2,20 24,45 31.144 688
2009 27,20 7,45 2,20 24,58 30.506 684
2008 26,56 7,43 2,20 24,00 30.625 664
2007 26,27 7,40 1,95 23,81 29.951 647
2006 26,13 7,11 1,95 23,76 29.494 631
2005 26,13 6,87 1,95 23,83 29.202 623
2004 26,13 7,11 1,70 23,83 29.060 598
2003 26,13 7,16 0,85 24,04 28.938 577

(1) Bis 2014: am Jahresende - ab 2015: im letzten Monat des Quartals.
(2) Kinderlose.
(3) Nach Anlage 1 zum SGB VI - Werte am aktuellen Rand sind vorläufig.
(4) Durchschnittlicher Bruttobedarf außerhalb von Einrichtungen pro Monat. - 2003 bis 2004: Grundsicherung im Alter nach GSiG, seit 2005: Grundsicherung im Alter nach SGB XII (Kapitel 4). – Seit 2018 sind die zu übernehmenden Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bei »Selbstzahlern« nicht mehr voll, sondern nur noch insoweit dem Bruttobedarf hinzuzurechnen, soweit sie das bereinigte (anrechenbare) Einkommen überschreiten; dadurch fällt der ausgewiesene durchschnittliche Bruttobedarf c. p. niedriger aus mehr.

Quelle: DESTATIS, DRV-Bund sowie eigene Berechnungen

»Selbst im Zeitalter eines sinkenden Rentenniveaus ist es so, dass der Abstand von den Durchschnittsrenten zur Grundsicherung größer ist denn je ...«

C. Linnemann (CDU/CSU-Fraktion), Plenarprotokoll 18/217 v. 15.02.2017, S. 21751. PlenProt 18/217

»Da die Grundsicherung laut Gesetz an die Kosten eines sozial-kulturell angemessen definierten Warenkorbes gebunden ist, werden die Renten eher stärker steigen als die Grundsicherung, so dass der Abstand sich eher erhöhen als vermindern wird. Eine zunehmende Altersarmut mit dem absinkenden Rentenniveau zu begründen ist daher falsch. Die Gründe für eine zunehmende Altersarmut liegen ausschließlich in den Veränderungen in der Struktur der Erwerbstätigkeit, deren negative Auswirkungen zielgenau mit arbeitsmarkt-, bildungs- und integrationspolitischen Maßnahmen bekämpft werden müssen.«

A. Börsch-Supan, Ausschussdrucksache 18(11)903, v. 20.01.2017, S. 48. AuS Ausschussdrucksache 18(11)903

»Ein sinkendes Rentenniveau bedeutet nicht, dass die Renten gekürzt werden, sie steigen »nur« weniger stark an als die Löhne. Trotzdem wird auch künftig ihr Abstand zu den Leistungen der Grundsicherung größer, weil sie stärker als diese steigen.«

F. Ruland: Plädoyer für eine nachhaltige Rentenpolitik auch über 2030 hinaus, NZS 2016, S. 725.

Grundsicherung und Rente

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Recht

Jonny Bruhn-Tripp

Erwerbsfähige EU-Bürger und das Recht auf ALG II und reguläre Sozialhilfe
Stand: Mai 2018 Download

A – Z der auf ALG II anzurechnenden Einkünfte
Stand: März 2018 Download

Rente muss zum Leben reichen
Stand: November 2017 Download

Überblick - Existenzsicherungsrecht des SGB II (Hartz IV)
Stand: Juni 2017 Download

Zugang von Auszubildenden, Schülern und Studenten in SGB II-Leistungen zum notwendigen Lebensunterhalt
Stand: September 2016 Download

Zugang von Ausländern, Flüchtlingen und Asylbewerbern in das soziale Existenzsicherungsrecht des SGB II, SGB XII und AsylbLG
Stand: Juli 2016 Download

Niedriglöhne in der EU

Erläuterungen

Die 20,4 Millionen aktiven Anwartschaften verteilen sich auf rund 17,7 Millionen Beschäftigte (Mehrfachanwartschaften). In der Privatwirtschaft - also ohne die (quasi-obligatorische) Zusatzversorgung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst (öD) - verfügt mit rund 13 Millionen Personen aktuell nur knapp die Hälfte der Beschäftigten über aktive bAV-Anwartschaften.

Rund 55 Prozent der Beschäftigten mit bAV-Anwartschaften nutzten zuletz die Möglichkeit der Entgeltumwandlung (Direktversicherungen zu 63%, Pensionsfonds zu 62% und Pensionskassen zu 50%).

Bezogen auf die Anzahl der Betriebsstätten erfolge die Finanzierung der bAV zu 28 Prozent (2001: 54%) ausschließlich durch den Arbeitgeber, zu 60 Prozent (2001: 27%) durch Arbeitgeber und Arbeitnehmer und zu 25 Prozent (2001: 26%) ausschließlich durch Arbeitnehmer (wegen Mehrfachanwartschaften liegt die Summe der Anteilswerte über 100 Prozent).

Über

  • Dauer und Höhe der Anwartschaften,
  • Zusageformen (Leistungszusage, beitragsorientierte Leistungszusage, Beitragszusage mit Mindestleistung),
  • abgesicherte Risiken (neben Langlebigkeit auch Invalidität und Todesfall?) oder
  • Konditionen in der Leistungsphase (regelhafte Dynamisierung?)

weiß man im Grunde nichts. - Auch ein jetzt politisch angestrebter höherer Verbreitungsgrad der bAV Betriebsrentenstärkungsgesetz sagt deshalb für sich alleine nichts aus über das damit erzielbare Plus an sozialer Absicherung im Alter, bei Invalidität oder von Hinterbliebenen.

Datenbasis: BMAS - Alterssicherungsbericht 2016

Kindergeld und Kinderfreibetrag

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Wie hoch muss ein existenzsichernder Stundenlohn für Alleinstehende sein?

Existenzminimum auf Basis des Steuerrechts (Grundfreibetrag)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2018 [II] 750,00 8,51 11,32
2018 [I] 750,00 8,51 11,68
2017 [II] 735,00 8,42 11,23
2017 [I] 735,00 8,42 11,44
2016 [II] 721,00 8,31 10,92
2016 [I] 721,00 8,31 11,39
2015 [II] 706,00 8,17 10,87
2015 [I] 706,00 8,17 11,10
2014 [II] 696,17 8,09 10,64
2014 [I] 696,17 8,09 10,82
2013 [II] 677,50 7,95 10,27
2013 [I] 677,50 7,95 10,30
2012 [II] 667,00 7,91 9,93
2012 [I] 667,00 7,91 10,15
2011 [II] 667,00 7,95 9,87
2011 [I] 667,00 7,95 9,97
2010 [II] 667,00 7,91 9,64
2010 [I] 667,00 7,91 9,64

(1) 1/12 des steuerlichen Grundfreibetrags (§ 32a EStG).
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis des durchschnittlichen Fürsorgebedarfs


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (3)
SGB
II (1)
SGB
XII (2)
Arbeit (4) Rente (5)
2018 [II]        
2018 [I] 750 795 8,51 12,39
2017 [II] 737 814 8,45 12,43
2017 [I] 730 812 8,37 12,64
2016 [II] 722 804 8,32 12,18
2016 [I] 719 799 8,29 12,62
2015 [II] 712 790 8,25 12,16
2015 [I] 709 785 8,22 12,34
2014 [II] 701 769 8,14 11,76
2014 [I] 698 769 8,11 11,96
2013 [II] 686 747 8,03 11,33
2013 [I] 681 747 7,98 11,35
2012 [II] 670 727 7,94 10,82
2012 [I] 666 727 7,90 11,06
2011 [II] 656 707 7,84 10,46
2011 [I] 648 707 7,76 10,56
2010 [II] 643 688 7,67 9,94
2010 [I] 638 688 7,62 9,94

(1) Durchschnittlicher SGB-II-Bedarf im Halbjahres-Durchschnitt; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittlicher Grundsicherungsbedarf ab Regelaltersgrenze außerhalb von Einrichtungen im Juni bzw. Dezember (bis 2014: am Jahresende); für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor. – Seit 2018 sind die zu übernehmenden Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bei »Selbstzahlern« nicht mehr voll, sondern nur noch insoweit dem Bruttobedarf hinzuzurechnen, soweit sie das bereinigte (anrechenbare) Einkommen überschreiten; dadurch fällt der ausgewiesene durchschnittliche Bruttobedarf c. p. niedriger aus mehr.
(3) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(4) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(5) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (Mikrozensus)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2018 [II]      
2018 [I]      
2017 [II] 999 11,33 15,26
2017 [I] 999 11,33 15,55
2016 [II] 969 11,05 14,68
2016 [I] 969 11,05 15,30
2015 [II] 942 10,81 14,50
2015 [I] 942 10,81 14,81
2014 [II] 917 10,56 14,02
2014 [I] 917 10,56 14,26
2013 [II] 892 10,34 13,52
2013 [I] 892 10,34 13,56
2012 [II] 870 10,18 12,95
2012 [I] 870 10,18 13,23
2011 [II] 849 10,00 12,56
2011 [I] 849 10,00 12,69
2010 [II] 826 9,69 11,93
2010 [I] 826 9,69 11,93

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle (ohne selbstgenutztes WE) nach Mikrozensus; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (EU-SILC)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2018 [II]      
2018 [I]      
2017 [II]      
2017 [I]      
2016 [II] 1.096 12,44 16,60
2016 [I] 1.096 12,44 17,31
2015 [II] 1.064 12,15 16,38
2015 [I] 1.064 12,15 16,72
2014 [II] 1.033 11,82 15,79
2014 [I] 1.033 11,82 16,06
2013 [II] 987 11,38 14,96
2013 [I] 987 11,38 15,00
2012 [II] 979 11,39 14,57
2012 [I] 979 11,39 14,89
2011 [II] 980 11,47 14,50
2011 [I] 980 11,47 14,64
2010 [II] 952 11,12 13,75
2010 [I] 952 11,12 13,75

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle (ohne selbstgenutztes WE) nach EU-SILC im Erhebungsjahr; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Existenzminimum auf Basis der Armutsrisikoschwelle (SOEP)


Halbjahr Existenz-Minimum in Euro / Monat (1) Erforderlicher Lohn in Euro / Stunde (2)
Arbeit (3) Rente (4)
2018 [II]      
2018 [I]      
2017 [II]      
2017 [I]      
2016 [II]      
2016 [I]      
2015 [II] 1.086 12,39 16,72
2015 [I] 1.086 12,39 17,07
2014 [II] 1.054 12,05 16,12
2014 [I] 1.054 12,05 16,38
2013 [II] 1.022 11,77 15,49
2013 [I] 1.022 11,77 15,53
2012 [II] 1.019 11,84 15,17
2012 [I] 1.019 11,84 15,50
2011 [II] 1.015 11,62 15,02
2011 [I] 1.015 11,86 15,17
2010 [II] 990 11,54 14,30
2010 [I] 990 11,54 14,30

(1) Monatliche Armutsrisiko-Schwelle nach SOEP v33.1; für den aktuellen Rand liegen noch keine Daten vor.
(2) Durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit 37,7 Stunden lt. WSI-Tarifarchiv.
(3) Zur Erreichung des Existenzminimums plus »Erwerbstätigen-Freibetrag« von 300 Euro.
(4) Zur Erreichung einer Netto-Altersrente (ohne evtl. Steuern oder Abschläge) in Höhe des Existenzminimums nach 45 Beitragsjahren - Rentengebiet West.
Alle Berechnungen auf Wertebasis des jeweiligen Halbjahres.

Tarifliche Mindestlöhne
in Euro pro Stunde

Allgemeiner gesetzlicher Mindestlohn

Region ab einheitlicher
Mindestlohn

BUND

01.01.2015

8,50 €

01.01.2017

8,84 €

01.01.2019

9,19 €

01.01.2020 9,35 €

Zweiten Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns, BGBl I (2018) Nr. 38 S. 1876.

Baugewerbe

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST

01.01.2014 11.10 € 13,95 €
01.01.2015 11,15 € 14,20 €
01.01.2016 11,25 € 14,45 €
01.01.2017 11,30 € 14,70 €
01.01.2018 11,75 € 14,95 €
01.03.2019 12,20 € 15,20 €
BERLIN 01.01.2014 11,10 € 13,80 €
01.01.2015 11,15 € 14,05 €
01.01.2016 11,25 € 14,30 €
01.01.2017 11,30 € 14,55 €
01.01.2018 11,75 € 14,80 €
01.03.2019 12,20 € 15,05 €
OST 01.01.2014 10,50 €
01.01.2015 10,75 €
01.01.2016 11,05 €
01.01.2017 11,30 €
01.01.2018 11,75 €
01.03.2019 12,20 €
MiLo 1 = Werker / Maschinenwerker
MiLo 2 = Fachwerker/Maschinisten/Kraftfahrer

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zehnte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Baugewerbe vom 10.02.2018 - BAnz. AT 27.02.2018 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Berufliche Aus- und Weiterbildung

Region

ab

Pädagogische Mitarbeiter

WEST mit BERLIN 01.07.2013 12,60 €
01.01.2014 13,00 €
01.01.2015 13,35 €
01.01.2016 14,00 €
OST 01.07.2013 11,25 €
01.01.2014 11,65 €
01.01.2015 12,50 €
01.01.2016 13,50 €
BUND 01.01.2017 14,60 €
01.01.2018 15,26 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Vierte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch vom 07.12.2017 - BAnz AT 19.12.2017 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2018 außer Kraft.

Dachdeckerhandwerk

Region

ab

ungelernte ArbN

gelernte ArbN

BUND

01.01.2014

11,55 €

01.01.2015

11,85 €

01.01.2016

12,05 €

01.01.2017 12,25 €
01.01.2018 12,20 € 12,90 €
01.01.2019   13,20 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Neunte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Dachdeckerhandwerk vom 21.02.2018 - BAnz AT 27.02.2018 V3. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Elektrohandwerk (Montage)

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST 01.01.2011 9,70 €
01.01.2012 9,80 €
01.01.2013 9,90 €
01.01.2014

10,00 €

01.01.2015

10,10 €

01.08.2016

10,35 €

01.01.2017 10,65 €

OST mit BERLIN

01.01.2011

8,40 €

01.01.2012

8,65 €

01.01.2013

8,85 €

01.01.2014

9,10 €

01.01.2015

9,35 €

01.08.2016

9,85 €

01.01.2017 10,40 €
BUND 01.01.2018 10,95 €
01.01.2019 11,40 €

Allgemeinverbindliche Mindestentgelte nach dem Tarifvertragsgesetz. - BAnz AT 23.12.2013 B2 | BAnz AT 28.07.2016 B2 - mit Wirkung vom 1. August 2016.

Gebäudereinigung

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST mit BERLIN

01.11.2013

9,00 €

11,33 €

01.01.2014

9,31 €

12,33 €

01.01.2015

9,55 €

12,65 €

01.01.2016

9,80 €

12,98 €

01.01.2017 10,00 € 13,25 €
01.01.2018 10,30 € 13,55 €
01.01.2019 10,56 € 13,82 €
01.01.2020 10,80 € 14,10 €

OST

01.11.2013

7,56 €

9,00 €

01.01.2014

7,96 €

10,31 €

01.01.2015

8,50 €

10,63 €

01.01.2016

8,70 €

11,10 €

01.01.2017 9,05 € 11,53 €
01.01.2018 9,55 € 12,18 €
01.01.2019 10,05 € 12,83 €
01.01.2020 10,55 € 13,50 €
BUND 01.12.2020 10,80 € 14,10 €
MiLo 1 = u.a. Innen und Unterhaltsreinigungsarbeiten
MiLo 2 = u.a. Glas- und Fassadenreinigung

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Siebte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen in der Gebäudereinigung vom 21.02.2018 - BAnz AT 27.02.2018 V2. Die Verordnung tritt am 31. Dezember 2020 außer Kraft.

Geld- und Wertdienste

Region

ab

Mindestlohn

Mobile Dienstleistungen (Geld- und Werttransport)

BADEN-WÜRTTEMBERG, BAYERN

 

01.01.2015 13,98 €

01.01.2016

14,38 €

01.03.2017

14,88 €

01.01.2018

15,33 €

BREMEN, HAMBURG, HESSEN

01.01.2015

13,66 €

01.01.2016 14,06 €
01.03.2017 14,56 €
01.01.2018 15,01 €
NIEDERSACHSEN 01.01.2015 14,41 €
01.01.2016 14,83 €
01.03.2017 15,23 €
01.01.2018 15,63 €
NORDRHEIN-WESTFALEN 01.01.2015 15,29 €
01.01.2016 15,73 €
01.03.2017 16,13 €
01.01.2018 16,53 €
RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND    01.01.2015 12,56 €
01.01.2016 12,92 €
01.03.2017 13,47 €
01.01.2018 14,02 €
SCHLESWIG-HOLSTEIN 01.01.2015 11,47 €
01.01.2016 11,80 €
01.03.2017 12,35 €
01.01.2018 12,90 €
OST mit BERLIN 01.01.2015 10,92 €
  01.01.2016 11,24 €
  01.03.2017 11,94 €
  01.01.2018 12,64 €
Stationäre Dienstleistungen (Geldbearbeitung)
BADEN-WÜRTTEMBER, BREMEN, HAMBURG, NIEDERSACHSEN 01.01.2015 12,01 €
01.01.2016 12,36 €
01.03.2017 12,69 €
01.01.2018 13,02 €
BAYERN, HESSEN, NORDRHEIN-WESTFALEN 01.01.2015 12,56 €
01.01.2016 12,92 €
01.03.2017 13,24 €
01.01.2018 13,56 €
RHEINLAND-PFALZ, SAARLAND, SCHLESWIG-HOLSTEIN    01.01.2015 9,83 €
01.01.2016 10,11 €
01.03.2017 10,51 €
01.01.2018 10,91 €
OST mit BERLIN 01.01.2015 9,06 €
01.01.2016 9,33 €
01.03.2017 9,88 €
01.01.2018 10,38 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für Geld- und Wertdienste vom 22.09.2017 - BAnz AT 29.09.2017 V1. Die Verordnung tritt am 31.12.2018 außer Kraft.

Gerüstbauerhandwerk

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND 01.09.2014 10,25 €

01.05.2015

10,50 €

01.04.2016

10,70 €

01.05.2017 11,00 €
01.05.2018 11,35 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Vierte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Gerüstbauerhandwerk vom 27.06.2018 - BAnz AT 29.06.2018 V1. Die Verordnung tritt am 31.05.2019 außer Kraft.

Leiharbeit

Region

ab

Lohnuntergrenze
WEST 01.04.2014 8,50 €
01.04.2015 8,80 €
01.06.2016 9,00 €
01.06.2017 9,23 €
01.04.2018 9,49 €
01.04.2019 9,79 €
01.10.2019 9,96 €
OST mit BERLIN 01.04.2014 7,86 €
01.04.2015 8,20 €
01.06.2016 8,50 €
01.06.2017 8,91 €
01.04.2018 9,27 €
01.01.2019 9,49 €
01.10.2019 9,66 €

Lohnuntergrenze nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz. - Dritte Verordnung über eine Lohnuntergrenze in der Arbeitnehmerüberlassung (Entwurf) vom 04.04.2017 - BAnz AT 05.04.2017 B2. Die Verordnung tritt am 31.12.2019 außer Kraft.

Maler- und Lackiererhandwerk

Region

ab

MiLo 1

MiLo 2

WEST

01.08.2014

9,90 €

12,50 €

01.05.2015

10,00 €

12,80 €

01.05.2016

10,10 €

13,10 €

BERLIN 01.08.2014 9,90 € 12,30 €
01.05.2015 10,00 € 12,60 €
01.05.2016 10,10 € 12,90 €
WEST mit BERLIN 01.05.2017 10,35 € 13,10 €
01.05.2018 10,60 € 13,30 €
01.05.2019 10,85 € 13,30 €
01.05.2020 11,10 € 13,50 €
OST 01.08.2014 9,90 € 10,50 €
01.05.2015 10,00 € 10,90 €
01.05.2016 10,10 € 11,30 €
01.05.2017 10,35 € 11,85 €
01.05.2018 10,60 € 12,40 €
01.05.2019 10,85 € 12,95 €
01.05.2020 11,10 € 13,50 €
MiLo 1 = Lohngruppe ungelernte Arbeitnehmer
MiLo 2 = Lohngruppe gelernte Arbeitnehmer

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Neunte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Maler- und Lackiererhandwerk vom 25.04.2017 - BAnz AT 28.04.2017 V1. Die Verordnung tritt am 30.04.2021 außer Kraft.

Pflegebranche

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST mit BERLIN 01.08.2010 8,50 €
01.01.2012 8,75 €
01.07.2013 9,00 €
01.01.2015 9,40 €
01.01.2016 9,75 €
01.01.2017 10,20 €
01.01.2018 10,55 €
01.01.2019 11,05 €
01.01.2020 11,35 €
OST 01.08.2010 7,50 €
01.01.2012 7,75 €
01.07.2013 8,00 €
01.01.2015 8,65 €
01.01.2016 9,00 €
01.01.2017 9,50 €
01.01.2018 10,05 €
01.01.2019 10,55 €
01.01.2020 10,85 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Dritte Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche vom 01.08.2017 - BAnz AT 11.08.2017 V1. Die Verordnung tritt am 30.04.2020 außer Kraft.

Schornsteinfegerhandwerk

Region

ab

einheitlicher
Mindestlohn

BUND

30.04.2014

12,78 €

01.01.2016

12,95 €

01.10.2018

13,20 €

Allgemeinverbindliche Mindestentgelte nach § 5 Tarifvertragsgesetz. - Allgemeinverbindlichkeit noch nicht erklärt.

Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk

Region

ab

einheitlicher Mindestlohn

WEST mit BERLIN 01.10.2013 11,00 €
01.05.2014 11,25 €
01.05.2015 11,30 €
01.05.2016 11,35 €
01.05.2017 11,40 €
OST 01.10.2013 10,13 €
01.05.2014 10,66 €
01.05.2015 10,90 €
01.05.2016 11,00 €
01.05.2017 11,20 €
BUND 01.05.2018 11,40 €

Rechtsverordnung auf Basis des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. - Zweite Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk vom 27.10.2015 (BAnz AT 30.10.2015 V1). Die Verordnung tritt am 30.04.2019 außer Kraft.