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»Boah krass«

493 Milliarden Euro für ein bisschen mehr Rentenniveau?

rentenniveau-48-porzent-kumulierte-zusatzkosten_PS28. August 2018 | »Wir werden darauf bestehen, dass die Bundesregierung ein stabiles Rentenniveau auch in den Zwanziger- und Dreißigerjahren gewährleistet und ein plausibles Finanzierungsmodell vorlegt.« - So Finanzminister Scholz (SPD) vor gut einer Woche. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung beziffert die Kosten für ein stabiles Rentenniveau von 48 Prozent bis 2040 auf 493 Milliarden Euro und beruft sich dabei auf einen »renommierten Rentenökonomen«.

Gesetzliche Neuregelung senkt Durchschnittsbetrag

Bruttobedarf in der Grundsicherung nach SGB XII

Durchschnittlicher Bedarf in der Altersgrundsicherung13. August 2018 | Anfang August veröffentlichte das Statistische Bundesamt die Daten zur Grundsicherung nach SGB XII für März 2018. Gegenüber den Werten für Dezember 2017 ist der durchschnittliche Bruttobedarf fast durchgängig gesunken. Besonders auffällig ist der Rückgang unter den Empfängerinnen und Empfängern von Grundsicherung im Alter außerhalb von Einrichtungen; hier sank der durchschnittliche Bruttobedarf um 20 Euro auf 794 Euro monatlich. Gleichzeitig legte der durchschnittliche Nettobedarf weiter zu.

Kommissionsmitglied polemisiert gegen Umlagesystem

Ein stabiles Rentenniveau? - »Unbezahlbar!«

rentenniveau_48_2060_PS09. Mai 2018 | Am 3. Mai hat Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die Mitglieder der Rentenkommission »Verlässlicher Generationenvertrag« vorgestellt. Unter ihnen ist auch Axel Börsch-Supan, Direktor des Munich Center for Economis of Aging. Dieser hatte genau zehn Tage zuvor eine dauerhafte Stabilisierung des Rentenniveaus bei 48 Prozent als »unbezahlbar« deklariert. 

Vermeintlich lebensnahes Beispiel

»Wer mehr arbeitet, hat weniger Geld«

Arm durch mehr Arbeit ?29. März 2018 | Nachdem der Nachweis, Hartz IV lohne sich oft mehr als Arbeit, kläglich gescheitert war, versuchte es die Frankfurter Allgemeine Zeitung nun einmal anders herum: »Wer mehr arbeitet, hat weniger Geld.« Portal Sozialpolitik hat auch diesmal nachgerechnet und kommt zu einem völlig anderen Befund.

»Hartz IV lohnt sich oft mehr als Arbeit« »Hartz IV lohnt sich oft mehr als Arbeit«

Lohn, Grundsicherung und Rente

Anzahl und Anteil von »Armutsrenten« im Aufwärtstrend

Lohn, Grundsicherung und Rente21. August 2017 | Bei der politischen Forderung nach Stabilisierung und Anhebung des Rentenniveaus geht es – anders als von ihren Kritikern unermüdlich kolportiert - nicht primär um die Bekämpfung bestehender Altersarmut. Es geht um die Zurückdrängung der mittlerweile weit fortgeschrittenen systemischen Verschmelzung von Rente und Fürsorge und damit um eine Stärkung des Systems der Pflichtversicherung sowie des Ziels der Lebensstandardsicherung.

Rente und Grundsicherung - Prozess systemischer Verschmelzung Rente und Grundsicherung - Prozess systemischer Verschmelzung

Rentenniveau und Beitragssatz

Der Preis der »Lebensstandardsicherung«

10. März 2017 | Im vergangenen November legte das Bundesarbeitsministerium (BMAS) ein Gesamtkonzept zur Alterssicherung vor. Kern des Vorschlags für die künftige Rentenpolitik sind »Haltelinien« beim Rentenniveau (Sicherungsniveau vor Steuern – SvS) von 46 Prozent sowie beim Beitragssatz (BS) von 25 Prozent bis zum Jahr 2045. Eine Stabilisierung des Rentenniveaus bei 46 Prozent ist längst nicht ausreichend. Aber selbst diese kleine Korrektur am geltenden Recht geht vielen schon zu weit.

Durchschnittsentgelt und Arbeitszeit

Teilzeiteffekt erhöht Rentenanwartschaft – nicht aber die Rente

Durchschnittsentgelt und Arbeitszeit07. Dezember 2016 | Dem Durchschnittsentgelt kommt eine zentrale Rolle zu, wenn es um die Rente geht. So erwirbt der Durchschnittsverdiener für ein Jahr Beitragszahlung bekanntlich einen Entgeltpunkt. Was aber genau bedeutet Durchschnittsverdienst und welchen Einfluss haben Veränderungen der Arbeitszeitstrukturen auf die Entwicklung von Rentenanwartschaften und Renten?

Schummelsoftware jetzt auch bei der Rente?

»Dynamisiertes« Sicherungsniveau

Dynamisiertes Sicherungsniveau15. November 2016 | Die Abkoppelung der Renten von der Lohnentwicklung führt zu einem ungebremst sinkenden Rentenniveau. Arbeitsministerin Nahles (SPD) plädiert daher für eine »Haltelinie« – unklar ist bislang, wo und wie diese gezogen werden soll. Selbst das Institut der Deutschen Wirtschaft hat nichts dagegen einzuwenden. Allerdings bedienen sich die arbeitgebernahen Forscher einer Art »Schummelsoftware« zur Neuberechnung des Rentenniveaus. 

»Den heutigen Rentnern geht es so gut wie noch nie«

Das Irrlicht vermeintlich historischer Höchstrenten

Irrlicht Höchstrenten09. November 2016 | Die Kontroverse um die Stabilisierung beziehungsweise Anhebung des Leistungsniveaus der allgemeinen Rentenversicherung spitzt sich mehr und mehr zu. Ein in diesem Zusammenhang gerne angeführtes Argument lautet: »Den heutigen Rentnern geht es so gut wie noch nie.« Beim Publikum bleibt der Eindruck historischer Höchstrenten zurück, die durchaus einen »kleinen Dämpfer« vertragen könnten. Was ist dran an dieser Behauptung, die die Frontlinie der Auseinandersetzung wieder einmal zwischen den Generationen zieht? 

Billiger geht nur mit weniger Leistung – oder mit Schummeln

Alterssicherung zum »Schnäppchenpreis«?

Alterssicherung zum »Schnäppchenpreis«?24. Oktober 2016 | Die Debatte um ein lebensstandardsicherndes Leistungsniveau der Alterssicherung und dessen gesamtwirtschaftliche Kosten trägt seit Jahren bizarre bis surreale Züge. Bei einem steigenden Anteil Älterer an der Gesamtbevölkerung ist eine auskömmliche Alterssicherung nicht ohne gesamtwirtschaftlich steigende Kosten – sozusagen zum »Schnäppchenpreis« – zu haben. Billiger geht nur mit weniger Leistung – oder mit Schummeln. 

Akzeptanz der Pflichtversicherung steht auf dem Spiel

Fürsorgebedarf und Rentenniveau

Fürsorgebedarf und Rentenniveau7. Oktober 2016 | Der politische Streit um die Entwicklung des Rentenniveaus ist neu entbrannt. Hierbei geht es nicht nur um die Frage nach der angemessenen Zielgröße des Sicherungsniveaus oder der Bezifferung einer unteren »Haltelinie«. Es geht darüber hinaus auch – und vermehrt – um die grundsätzliche Frage, welche Bedeutung einem sinkenden Rentenniveau für die Sicherung im Alter überhaupt zukommt.